Das heiße Vergnügen!

Saunalandschaft

Saunieren stärkt das Immunsystem, öffnet die Poren und die verbesserte Durchblutung führt zu einem verstärkten Abtransport von Stoffwechselprodukten und löst Muskelverhärtungen. Die spürbare Erholung für Körper und Geist liegt in den Ruhephasen zwischen den Saunagängen oder im Anschluss daran.

Panoramasauna

Mit riesigem Fenster, das einen tollen Blick auf die Hochwurzen und den Zielhang der Planai freigibt.

Geöffnet: Dienstag und Freitag

Tempertaur ca. 85° C

Finnische Sauna

Sie verspricht klassisches Saunavergnügen.

Temperatur ca 95° C, Luftfeuchtigkeit 10 – 30%.

Fichtenstüberl

Temperataur ca. 70° C

Biosauna

Für alle, die eine kreislaufschonende Saunavariante bevorzugen.

Temperatur ca. 60° C, Lufttemperatur maximal 50%.

Kräutersauna

In der Kräutersauna werden die Atemwege durch verschiedene Aromen gereinigt.

Temperatur bis 60° C, Luftfeuchtigkeit maximal 50%

Dampfbad (Duft & Sole)

Das Dampfbad eignet sich besonders gut bei Verkühlungen und unreiner Haut.

Tempertaur ca. 45-47° C,
Luftfeuchtigkeit fast 100%

Infrarot-Wärmekabine

Die speziell entwickelte vollelektronische Systemsteuerung der Physiotherm-Wärmekabine ermöglicht eine stufenlose Regulierung der Infrarotintensität, ganz nach dem persönlichen Wärmeempfinden.

Ruheoasen

Relax- und Schlafraum
Große Saunaterrasse

Heilwirkungen

– Stärkung des Immunsystems
– Stabilisierung des pH-Werts der Haut
– Aktivierung des Hautstoffwechsel
– Aktivierung der Selbstheilungskräfte
– Antiseptisch, desinfizierend, antibakteriell
– Rheuma und Gelenkserkrankungen
– Haut und Pilzerkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis, Akne)
– und vieles mehr…

Leitfaden

Optimales Saunaergebnis

Um ein optimales Saunaergebnis zu erleben, gibt es einige wichtige Tipps, die vor und während dem Saunagang beachtet werden sollen.

Am besten beginnt man mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

In der Aufguss-Sauna herrscht eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit: bei 100 °C an der Decke 2–5 % relative Feuchte. Der Wasserdampf mit einem so genannten Wacheltuch verteilt. Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine unbekleidet.

Um Verunreinigungen zu verhindern, legt man ein großes Handtuch unter den Körper, das den Schweiß auffängt.

Auf den insgesamt 8- bis 15-Minuten-Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase, auch an der frischen Luft, bei der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege rascher wieder abkühlen; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.

Es folgt ein kaltes Abduschen des Schweißes, ein kaltes Bad kann dem Schwallguss folgen, oder ein Guss mit kaltem Wasser (Kaltduschen): Entweder in einer Schwalldusche oder dem Tauchbecken oder – falls vorhanden – durch Wälzen im Schnee.

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens viertelstündigen Pausen zwei- bis dreimal; mehr als drei Saunagänge bewirken in der Regel keinen höheren Nutzen, können jedoch stark ermüden.

Eine empfehlenswerte Einteilung des Saunabesuchs liegt bei etwa 8–15 Minuten Schwitzphase, etwa 15 Minuten Abkühlphase und etwa 15 Minuten Ruhephase. Diese Angaben können jedoch nur als erste Orientierung dienen, jeder Saunabesucher muss seinen eigenen Rhythmus finden.

Jeder Tag ist ein anderer, oberste Richtlinie ist die eigene Empfindung. Unerfahrene Saunagänger sollten sich an den Saunawart wenden.

Der Aufguss

Der Aufguss ist das Begießen der heißen Steine des Ofens mit kaltem oder heißem Wasser in der Sauna. Das Wasser verdampft auf den ca. 100 °C heißen Steinen zu Wasserdampf und erhöht so kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Sauna.

Ein Platzen der Steine wird durch Verwendung von Lavagestein verhindert, auch erhitztes Wasser trägt dazu bei. Der Dampfstoß, auch „Gluthauch“ oder nach dem finnischen Wort Löyly genannt, steigt durch die Hitze zunächst nach oben an die Decke des Saunaraums. Durch Verwirbeln der Luft mit einem Handtuch kann er gleichmäßig im Saunaraum verteilt werden. Das Anwedeln bewirkt zudem, dass sich die auf der Oberfläche der Haut befindende Luftschicht, die als Isolierung dient, mit warmer Luft verwirbelt und sich dadurch der Körper weiter erhitzt. Der Aufguss verstärkt so das Hitzeerleben der Sauna.

Für den Aufguss wird ein hölzerner Aufgusskübel mit etwa fünf Litern frischem Wasser gefüllt und ein Aufgusskonzentrat nach Wahl zugegeben. „Klassische“ Düfte sind Nadelhölzer wie Fichte, Eukalyptus, Latschenkiefer, Zitrusdüfte, Menthol oder Minze. Die Düfte wirken entweder anregend oder beruhigend auf den Körper. Die Aufgüsse laufen meist nach dem gleichen Schema ab, nur das Aroma wird variiert.